Morddrohung per InternetEin Minderjähriger wurde kürzlich in Granadilla de Abona festgenommen. Ihm wird vorgeworfen mindestens 20 Schulkollegen über ein beliebtes Internetportal der spanischen Jugend mit Mord bedroht zu haben.
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| Granadilla de Abona - 23.07.2010 - Über das soziale Kommunikationsnetzwerk versuchte er Geld von seinen Mitschülern zu erpressen. Andernfalls werde er sie oder ein Familienmitglied töten. Dabei trat er unter dem Decknamen „Satan persönlich“ auf. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, erschreckte er die betroffenen Jugendlichen mit Details aus ihrem Privat- und Familienleben. Einer jungen Mutter soll er gedroht haben, ihr Baby zu entführen. Er würde ihm auf einem Friedhof eine Niere entnehmen und es in einem Ritual töten. Etwa 20 Betroffene meldeten sich gemeinsam mit ihren Eltern auf der Polizeiwache der Guardia Civil in Granadilla de Abona. Die Jugendlichen waren bereits so stark traumatisiert, dass sie sich weigerten, weiter die Schule zu besuchen. Dank der Mitarbeit eines Informatikzentrums konnten die Beamten die IP-Adresse des teuflischen Erpressers ermittel und der makabren Verfolgungsserie ein Ende setzen. Ein skurriles Detail: Der Erpresser war einer der 20 Personen, die Anzeige gegen Unbekannt erstattet hatten. Vermutlich wollte er sich so dem Kreis der Verdächtigen entziehen. Die Ermittler beschlagnahmten den Computer des Verdächtigen und überstellten den Jugendlichen an die Jugendstaatsanwaltschaft in Santa Cruz.
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