Flugrettung durch SAR CanariasAm Freitag feierte das Suchschwadron der Luftwaffe SAR Canarias 100.000 Stunden Einsatz in der Flugrettung.
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| 28.02.2010 - Seit die Soldaten 1955 begannen bei Rettungs- und Suchaktionen zu kooperieren haben sie 2.232 Personen aus dem Meer gefischt und rund 3.800 Menschen in Notfällen evakuiert. Zahlreiche Menschen verdanken den Rettern aus der Luft ihr Leben.
So zum Beispiel das Ehepaar Hubert Lang-Lenton und Marta Jiménez aus Gran Canaria. Die beiden waren im November 2002 mit fünf weiteren Freunden zu einem Wochenendausflug per Katamaran aufgebrochen. Auf dem Rückweg nach Gran Canaria kenterte das Boot und das Ehepaar begab sich mit einem Zodiac auf die Suche nach Hilfe. Dabei ging ihnen der Treibstoff aus, und sie mussten 40 Stunden ohne Wasser und Nahrung ausharren, ehe sie gefunden wurden. Ihre Kollegen waren bereits 24 Stunden zuvor von der Fliegerstaffel gerettet worden, und auch sie verdanken ihr Leben dem Einsatz der Militärkräfte. Heute hat das Paar eine siebenjährige Tochter. Auch Yeneira Quintero Betancor verdankt ihr Leben den SAR-Rettern. Im Jahr 1980 lebte ihre Mutter hochschwanger auf La Graciosa. Als die Stunde der Entbindung nahte, tobte ein so heftiger Sturm, dass die Fährverbindung eingestellt wurde. Per Hubschrauber wurde die Frau zur Geburt ihrer Tochter dann doch noch ausgeflogen.
Die drei Personen wurden stellvertretend für die vielen Menschen, die dank SAR gerettet wurden, in die Feierstunde eingebunden und mit einer Erinnerungsmedaille geehrt.
„Es gibt viele Erinnerungen bei den rund 12.000 Einsätzen, die uns auch heute noch Gänsehaut verursachen“, bestätigte der Kommandant des Schwadrons 802. So zum Beispiel der Fall der Italienerin Leonora de Sabata und ihres Ehemanns, die im Dezember 2002 etwa 400 Meilen nördlich von Lanzarote und etwa 200 Meilen vor der marokkanischen Küste in Seenot gerieten. Verzweifelt wurden sie gesucht und fast in letzter Minute, etwa eine halbe Stunde vor Einbruch der Dunkelheit, im Wasser entdeckt und gerettet.
Die tapferen Soldaten, die sich im Ernstfall unermüdlich auf die Suche nach den in Not Geratenen machen, operieren heute vom Flughafen Gando auf Gran Canaria aus mit vier Hubschraubern des Typs Super Puma, drei Maschinen der Focker-27 sowie 145 Rettungssoldaten.
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