Schwierige Schneise zwischen Umwelt- und BrandschutzAuch auf der kleinen grünen Nachbarinsel La Gomera bemüht man sich zunehmend um den Umweltschutz und den Erhalt der Schönheit der Insel.
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| 10.05.2008 - Zum einen soll der Stromversorger UNELCO gezwungen werden, die Versorgungskabel unter die Erde zu verlegen und zum anderen sollen diese Arbeiten möglichst umweltschonend vonstatten gehen. In dieser Frage erhofft man sich Rückendeckung seitens der Provinzregierung, die zu einem raschen Handeln zwingen soll.
Ein zweites Thema, das - wie sich im letzten Jahr einmal mehr bewiesen hat - zur Bedrohung werden kann, ist das Waldbrandrisiko in den Sommermonaten. Eine weitere Maßnahme, die deshalb notwendig erscheint, ist das Schlagen von Schneisen, um das Ausbreiten von Feuer im Ernstfall zu verlangsamen. „Bei all diesen anstehenden Schutzmaßnahmen dürfen wir aber die Schönheit und den Reichtum unserer Natur nicht aus den Augen verlieren“, meint Inselpräsident Casimiro Curbelo. Er schlug vor, dass man beim Schneisenbau endemische Büsche und Sträucher, die als schwer entflammbar bekannt sind, schont und weiter wachsen lässt, um das Grün der Insel weitestgehend zu erhalten.
Das Verlegen der Kabel unter die Erde dient zwar der Verschönerung der Landschaft, setzt aber zunächst einmal Erdarbeiten voraus. Auch bei diesem Unternehmen gilt das Motto: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.
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